Freitag, 8. April 2011

Unsere Leistungsdiagnose

...oder vieles ist anders als man denkt!

Einige aus dem Team absolvierten aufgeteilt auf drei Termine eine Leistungsdiagnose beim Personal Cycling Trainer Armin Raible. Die Leistungsdiagnose führte Armin, in sehr angenehmer Atmosphäre, in seinem Haus in Jesteburg durch. Unterstütz wurde Armin vom Sportwissenschaftler Sebastian Rosenkranz, der die Diagnose auf Basis der Spiroergometrie durchführte.

Wir fuhren auf einem Ergometer und konnten unsere Puls, Watt und Sauerstoffwerte permanent beobachten - die Werte wurden per Beamer auf die Wand projiziert - die eigentliche Auswertung bekamen wir dann ein paar Tage später per Mail zugeschickt.

Grundsätzlich kann wohl jeder sagen, dass die Diagnose ihn weitergebracht hat - Trainingsziele wurden kontrolliert, Trainingsbereiche definiert, Stärken und Schwächen aufgezeigt. Zusätzlich gab es noch die eine oder andere Trainingsempfehlung. Einige Ambitionierte werden wohl zukünftig noch intensiver mit Armin zusammenarbeiten und den einen oder anderen Tipp oder sich gar einen Trainingsplan vom "Weltmeister" basteln lassen.

Das werden wir sicher wiederholen.

Montag, 4. April 2011

Neuigkeiten rund ums Team

Es geht weiter!

Da seit der letzten Teampräsentation im Februar 2010 unser Team wieder stark angewachsen ist, ist ein neues Teamfoto überfällig. Freitag ist es nun soweit! Die Location und der Fotograf sind gebucht. Die neuen Fotos werden am Wochenende online sein.

Zusätzlich gibt es noch zu berichten, dass Oliver Scheller (Innocenter) an unserem neuen Internetauftritt bastelt - wir haben schon erste Entwürfe gesehen - und können sagen, es wird klasse Veränderungen rund um den Blog geben.

Bis Freitag!

Sonntag, 3. April 2011

Rund um den Starnberger See

Heute traf ich mich mit ein paar Fahrern nur 4 km von meiner Wohnung entfernt. Es waren dann insgesamt 22. Bei Traumhaftem Sonnenschein und 25 °C (endlich kurz/kurz) rollten wir auf der Olympiastr. los. Nach ein paar Metern fuhren wir von der Hauptstraße weg und nur über idyllische kleine Nebenstraßen rund um den Starnberger See. Überall konnte man links und rechts die ersten Frühlingsboten blühen sehen. Die Schlüsselblumen sprießen aus der Erde. Kitschiger kann es nicht sein. Die Ortschaften hab ich mir natürlich mal wieder nicht gemerkt. Warum auch wenn man einen so tollen Guide hat und einfach hinterherrollen kann. Immer wieder konnte man einen Blick auf die Berge erhaschen der mir den Eindruck vermittelte daß ich im Paradies gelandet bin. Ich glaube ich hab 100 mal gesagt wie schön es ist :-) Im ruhigen Grundlagentempo rollten wir bis zur Pause. Gut gestärkt war der Heimweg kein Problem mehr. Die letzten flachen 15 km wurde ein Sprint eingelegt bei dem mein Puls dann doch noch zwischen 177 und 180 schwankte. Den Tag ließ ich dann gemütlich bei einnem Bier auf dem heimischen Balkon ausklingen...


Tourdaten: 119.95 km, 866 hm, 24,7 km/h, Puls 142 Max.180

P.S. Hab ich schon erwähnt daß es heute wunderschön war?

Samstag, 2. April 2011

Lange Sommertour nach Lauenburg

Heute trafen wir uns bereits sehr früh; geplant war 9:00, aber auf Wunsch eines einzelnen, älteren Herrns einigten wir uns auf 9:30. Geplant war eine lange, ruhige Tour. Lang ist sie in der Tat geworden. Am Start waren wir rund ein Dutzend Fahrer, die sich aber wegen der geplanten Länge schnell getrennt haben. Auf die Langstrecke gingen: Thomas, Kay, Sven, Stephan, Nicolai, Michael Witte und ich. Unser Weg führte uns zuerst wie gewohnt über Undeloh nach Egestorf. Dort bogen wir links ab Richtung Lüneburg. In Eyendorf ging es dann auf neue Wege über die K20 nach Wetzen, Oertzen und Wendisch Evern. Auf diesem Weg haben wir Lüneburg südlich umfahren. Ein kurzes Stück auf der B209 und dann ab nach Scharnebeck, bekannt durch das Schiffshebewerk. Dort fiel, ohne es zu sagen, die Entscheidung weiter nach Lauenburg zu fahren. Kurz vor Lauenburg verließ uns Nicolai, der allein über Bardowick zurück fahren wollte. Ich hoffe, er ist gut zu Hause angekommen. Nach der Elbbrücke ging es auf schönem Kopfsteinpflaster durch die Altstadt von Lauenburg, was Kay`s Reifen sogleich mit einem Platten quittierte. Zurück ging es auf direktem Wege über die B5 nach Geestacht. Dort wurde der örtliche Edeka Markt geplündert, um die verlorenen Kohlenhydrate auf vielfältigste Art zu ersetzen. Derart gestärkt ging es in gewohnt zügigem Tempo weiter. Unser Weg führte das zweite Mal über die Elbe und dann gleich nach der Brücke rechts ab auf der Nebenstrecke parallel zur Elbe nach Winsen. Von dort ging es auf gewohnter Strecke über Pattensen und Ramelsloh zurück nach Buchholz. Es war eine wunderschöne Tour bei traumhaftem Sommerwetter. Ich hoffe, dass alle, die Ihren Frauen versprochen hatten, heute den Garten sommertauglich zu gestalten, den heimischen Empfang überlebt haben und auch morgen wieder fahren dürfen. Ach ja; das "ruhige" dieser Tour drückte sich in dem Schnitt von 32 km/h aus.

Die Tourdaten: 5:13 Stunden, 161 km, Schnitt 32 km/h Puls 139

Tourdaten Gruppe Oliver, Ralf, Thorsten: 68 km, 30 km/h, 385 Hm

Und hier noch ein Bericht von Alex über die 11:00 Uhr Gruppe:

"Wochenend und Sonnenschein..."

Um 11:00 Uhr trafen sich Nadine, Peter, Hans-Peter und ich, um eine Finteln Runde zu drehen, wobei Peter bereits 40 km auf dem Tacho hatte. Keiner traute dem Wetter und so waren wir anfangs zu warm angezogen. Die Führung übernahm schnell Hans-Peter während wir anderen versuchten dran zu bleiben - es ging schön gegen den Wind gen Süden. Auf einsameren Strecken übten wir die Windstaffel und auf demm Rückweg gab es dann endlich den wohlverdienten Rückenwind. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 20°C weiss ich wieder, warum ich mir diesen Sport ausgesucht habe.

75 km, Schnitt 27 km/h, 200 hm dafür aber viel Wind.

Donnerstag, 31. März 2011

Grüße aus dem Süden

Heute hatte ich frei und im Forum von den Rennrad-news.de eine kleine Gruppe zum Fahren und auch einen super Guide gefunden. Bei sonnigen 15° C starteten wir an der Bank in Wangen. Richtung Starnberger See und Wolfratshausen führte uns die Tour durch das hügelige Voralpenland. Die schneebedeckten Gipfel immer im Hintergrund. Das war ein Panorama. Die genaue Strecke könnte ich alleine nie nachfahren, da ich viel zu sehr mit den vielen neuen Eindrücken beschäftigt war. Ich freu mich schon auf die nächste Tour am Sonntag um den Starnberger See... Hier ein paar Eindrücke von der Tour (für die Bilder einfach nach unten scrollen) Tourdaten: 95 km, 700 hm, Schnitt 24.5 Puls jenseits von Gut und Böse :-)

Mittwoch, 30. März 2011

Mädelstraining mit Mike

Heute um 16 Uhr trafen sich lediglich Mike und ich(Nadine). Mike wollte gerne für Götting etwas üben, und wollte Berge fahren.
Vom Taubenweg aus ging es zur Holmer Mühle, rüber nach Lüllau, um dort wieder Berghoch Richtung Jesteburg. Hoch nach Asendorf und ab nach Dierkshausen(ohne Berge mit viel Gegenwind). Weil es so schön war hoch nach Drumbergen und endlich mal bergab nach Schierhorn. In Schierhorn entschlossen wir uns, einen Schlenker über Wesel, Wörme zu drehen...

Und dann ab Inzmühlen meine sehr geliebte Voll-Gas-Strecke... Herrlich...

Tourdaten: 45 km, 26 km/h, 1:44 Std.

Ein Bericht von Nadine

Montag, 28. März 2011

Am Tag danach

Nein, ich meine nicht die Auswirkungen der gestrigen Wahlergebnisse, sondern natürlich die tollen Erfolge unseres Teams in Nortorf.

Ja, es war ein geiles Gefühl oben auf dem Treppchen zu stehen. Ich habe es genossen und bin auch sehr stolz darauf, da es weder in der Vorbereitung noch im Rennen Zufall gewesen ist, sondern das Ergebniss harter Arbeit.

Aber: wir sind mit vier Fahrern gestartet und alle vier sind lt. Ergebnissliste zeitgleich gewertet worden. Sven und Thomas waren sogar vor mir im Ziel. Ich meine, dass das ein super Ergebniss für das gesamte Team ist. Und auch wenn ich mich ganz gut selber quälen kann (manchmal auch andere), so funktioniert das im notwendigen Training nur im Team.

Und ohne das Team gäbe es auch nicht eine solche überragende Resonanz wie in den Kommentaren zum gestrigen Blog.

Danke an alle für die Glückwünsche; die Freude darüber war und ist sehr groß.

Dieser Auftakt und die Stimmung im Team lassen noch vieles für die kommende Saison erhoffen.

Sonntag, 27. März 2011

Giro Nortorf - Dieter siegt für Team Mainplan !

2 Jahre hat es jetzt mit unserem Team Mainplan gedauert, bis wir einmal ganz oben auf dem Podest vertreten sind. Dieter ist es heute gelungen in seiner Altersklasse den Sieg im Jedermannrennen über 50 Kilometer einzufahren.


Dieter, Thomas, Sven und ich (Kay) starteten heute mittag um 11.00 h Richtung Nortorf. Alles war perfekt. Das Wetter zeigte sich bei kühlen 8 Grad, leichtem Wind und blauem Himmel sehr radfahrerfreundlich für den März. Das Training der letzten Tage war richtig dosiert, um heute in die Belastung zu gehen. Unsere Vorbereitung vor dem Start wurde lediglich durch ein lautes Zischen aus Svens hinterem Schlauchreifen gestört. Zum Glück hatte ich einen zweiten Laufradsatz mit, so dass Sven mit dem Hinterrad meiner nagelneuen (und bis dahin ungefahrenen) Fulcrum Racing 3 starten konnte. Dieter, Thomas und ich fuhren währenddessen die Strecke zum Warmfahren einmal ab. Wir waren gleich begeistert von der Streckenführung. Lediglich einen knappen Kilometer nach dem Start war hinter der 180 Grad Kurve mit der hohen Asphaltkante und dem Sandstreifen dahinter ein besonderer Bereich zu beachten. Zum Glück gab es an dieser Stelle durch diszipliniertes Fahren keine Stürze. So standen wir alle pünktlich um 13:58 h am Start und es ging los.

Zwischen den Gruppen war schnell ein Loch von 150-200 Metern entstanden. Einzelne Fahrer versuchten erfolglos das Loch wieder zu schließen. Ein Fahrer der RG Uni und ich zogen das Tempo nochmal neu an, so dass es uns am Ende der dritten Runde tatsächlich gelang das Loch komplett zu schließen. Mich hat diese Fahrweise zu dem Zeitpunkt sehr viel Körner im Wind gekostet, so dass ich da bereits wußte nichts mehr in einen Endspurt legen zu können. In der vierten Runde zeigten sich Dieter und ich nochmals an der Spitze des Feldes. Als das Tempo auf den letzten 5 Kilometern wieder Fahrt aufnahm, positionierten sich Sven und Thomas bereits in aussichtsreichen Positionen. Vorm Einbiegen in die lange Zielgerade war noch eine links-rechts-links Kombination zu bewältigen. Thomas verlor leider hierbei das Hinterrad des Sprintsiegers des Hauptfeldes. Sehr schade, da er noch genügend trockenes Pulver hatte. Sven und Thomas positionierten sich unter den ersten 10 Fahrern, Dieter erreichte unmittelbar dahinter das Ziel. Ich hatte nach der letzten Kurve die Beine hochgenommen, da die Kraft für einen finalen Sprint nicht mehr da war, und ich nicht in dem hinteren Gewühl des Hauptfeldes mitsprinten wollte. Von da sieht man erst die kreuz und quer Fahrten einiger Fahrer.


Müde aber glücklich entschlossen wir uns direkt im Anschluß eine Runde auszufahren. Als wir wieder in den Zielbereich kamen hörten wir aus der Entfernung einen Ausruf nach Dieter. Dieter hat in seiner Altersklasse den Sieg errungen und wurde zur Siegerehrung aufgerufen. Wir waren keine Sekunde zu spät zurück.

Jetzt zeigt sich, weshalb uns Dieter auf Mallorca mit seiner herrvoragenden Form geqält hat. Er hat sich heute in einer beeindruckenden Art und Weise den Lohn vieler Trainingsstunden im Winter und des Trainingslagers geholt. Herzlichen Glückwunsch Dieter! Diesen Erfolgt hast du dir verdient. Wir freuen uns auf die folgenden RTFs und Rennen dieser Saison. Das Rennen war toll organisiert, die Strecke sehr gut befahrbar. Es hat uns allen sehr gut gefallen. Wenn die Ergebnislisten online sind folgen auch die Einzelergebnisse.


Ergebnisse: (50 km, 1:16 Std., 39,2 km/h, 130 Hm)


Sven Wentzien 1:16:22 Std., 8. Platz gesamt (6. Platz AK)

Thomas Horn 1:16:22 Std., 9. Platz gesamt (7. Platz AK)

Dieter Hotopp 1:16:22 std., 16. Platz gesamt (1. Platz AK)

Kay Petersen 1:16:22 Std., 38. Platz gesamt (6. Platz AK)


Hier gibt es tolle Bilder auf der Homepage des Veranstalters.

Dienstag, 22. März 2011

Erstes Training in der Woche

Blauer Himmel, zum Start noch 15 Grad. Da haben wir bereits im März wieder mit dem Training unter der Woche begonnen. Langsam kommt auch nach dem Trainingslager wieder Frische in die Beine.

Zu fünft sind wir in zwei Stunden Antritte, kurze Intervalle und Sprints gefahren. Das hat allen bei diesem Wetter großen Spaß gemacht. Super, dass es sich allmählich auch in der Woche wieder lohnt loszufahren. Unser nächstes Training haben wir am Freitag geplant.

Am Sonntag haben sich zum jetzigen Zeitpunkt Thomas Ho., Dieter, Sven, Lars-Oliver und ich für den Giro Nortorf angemeldet.

Tourdaten: 66 km, 2:14 Std., 30 km/h, 450 Hm

Sonntag, 20. März 2011

Frühlingserwachen

Das der Frühlingsanfang kurz bevor steht konnte man heute um 10 Uhr, trotz nicht ganz frühlingshaften Temperaturen, deutlich am Start erkennen.
Der Andrang war so groß, dass die FahrerInnen ausnahmsweise mal nicht einzeln aufgezählt werden.

Als Strecke wurde die von vielen beliebte Niederhaverbeckrunde festgelegt, was erahnen ließ, dass abschnittsweise mit Tempoverschärfungen zu rechnen ist. In zügigem Tempo ging es in großer Gruppe Richtung Egestorf. Der kleine Anstieg wurde auch gleich von einigen Fahrern genutzt, um eine kleine Standortbestimmung vorzunehmen. Nachdem die Gruppe wieder komplett zusammen war ging die Fahrt weiter Richtung Naturschutzgebiet. Der geübte Leser unserer Berichte wird inzwischen vermutlich auch wissen, dass es uns auf diesem Streckenabschnitt schwer fällt langsam zu fahren. Das das auch heute nicht anders sein sollte konnte man schon daran erkennen, dass sich einzelne Fahrer rein zufällig bestimmte Hinterräder aussuchten.

Wie auf Kommando wurde kurz hinter Niederhaverbeck dann auch wie vermutet das Tempo nochmal verschärft und bis zur Bundesstrasse in Einerreihe konsequent weitergefahren. Die Tour ging mit gelegentlichen Tempoverschärfungen weiter über Todtshorn, Otter, Kampen und Neddernhof zurück nach Buchholz.

Da die Sonne zum Ende der Tour das frühe Grau vertrieben hat konnte der Rest des Tages noch bei strahlend blauem Himmel genossen werden.

Tourdaten: 90 km, 3 Std., 30 km/h

Ein Bericht von Stephan.

Samstag, 19. März 2011

Mainplan goes Capetown - Nikolai beim Cape Argus Rennen

Am Donnerstag 10. März war es endlich soweit. Am späten Nachmittag fuhren ein Freund und ich zum Flughafen. Am Abend zuvor hatten wir schon unsere Fahrräder in unsere Transportkoffer verstaut, meiner ist so groß, dass ich nur Sattel und Laufräder demontieren muss. Es war unsere grösste Sorge, dass es irgendwelche Probleme mit dem Transport unserer Räder gibt. Ich war, glaube ich, noch nie so früh am Flughafen… aber glücklicherweise keine Probleme und es ging über Frankfurt nach Kapstadt, wo wir am nächsten Tag um 9.00 h ankamen und unser Gepäck und Räder in Empfang nehmen konnten. Wir brachten alles zum Hotel, das glücklicherweise sehr zentral lag und wir alles zu Fuss erreichen konnten. So akkreditierten wir uns und konnten schon einmal ein wenig von der Rennatmosphäre schnuppern.

Das Cape Argus Rennen hat eine lange Tradition
und ist mit über 30.000 Teilnehmern das grösste in der Welt. Alles war exzellent organisiert und der Akkreditierung war eine Messe angeschlossen. Am Abend testeten wir unsere Räder mit einer kleine Erkundungstour. Der Samstag diente dann der touristischen Seite mit Tafelberg, dem eigentlichen Kap, Affen , Pinguine und atemberauben Eindrücke. Unsere Route führte uns die Rennstrecke in verkehrter Richtung und uns wurde bei einigen Steigungen schon Bange.

Die Nacht vor dem Rennen war kurz. Wir hatten
keine gemeinsame Startgruppe, da ich letztes Jahr schon teilgenommen hatte und ich musste mich schon um 6.30 h einfinden. Fahrradfahrer so weit das Auge reicht, eine tolle Stimmung bei windstillen 23 Grad. Die Strecke ist mit fast 1.200 Höhenmetern bei 110 km schon anspruchsvoll und glücklicherweise folgt auf einen Anstieg eine Abfahrt, wo ich in der Spitze 78 km/h gefahren bin. Die Strecke ist wunderschön und führt meist am Wasser entlang, so hieß das Rennen früher auch Two Ocean Race, da man erst am Indischen Ozean und später dann am Atlantik lang fährt. Ich war froh, dass ich bei diesen Bedingungen und meinem Trainingsstand, für die Südafrikaner ist es der Saisonabschluss da dort jetzt Herbst ist, einen Schnitt von über 30 km/h hatte.

Da wir schon vor dem Mittag fertig waren, war es für uns ok am Abend schon wieder ins Flugzeug zu steigen, so dass wir am Montag um 9.00 h schon wieder in Hamburg waren. Es war ein tolles Erlebnis.

Ein Bericht von Nikolai

Langsam den Wintermief aus den Muskeln fahren

Das Trainingslager ist jetzt seit einer Woche zu Ende und die vergangene Woche wurde auf verschiedene Weise zur Regeneration genutzt. Heute trafen wir uns endlich wieder zum ersten Teamtraining. Sven, Thomas Ho., Dieter, Jörn, Nikolai und ich planten eine ruhige Runde flach über Fintel. Peter Lenz und Volker, den viele als Spinningtrainer aus dem Sportland kennen, begleiteten uns. Daniela, Nadine und Mike kamen ebenfalls zum Treffpunkt und fuhren eine kleinere Runde. Jörn leitete sogar in kurz/kurz bei 8,5 Grad den Sommer ein. :-)

Ruhig bedeutete heute, dass es ruhig schneller sein kann..... Kleine, kurze Intervalle oder Antritte wurden ins Training eingebaut. So war die Runde schnell gefahren und das Training macht so wieder richtig Spaß, anstatt 3 oder 4 Stunden Grundlagentempo zu bolzen.

Tourdaten Daniela: 41 km, 1:47 Std., 23 km/h, 236 Hm
Tourdaten Kay: 80 km, 2:48 Std., 29 km/h, 331 Hm

Sonntag, 13. März 2011

Die Form der Mädels blüht auch auf!

Heute sollte es endlich ein wenig frühlingshaft werden und Punkt 10 Uhr hatten wir dann auch angenehme 10 Grad auf dem Thermometer. Am Treffpunkt waren heute so viele Leute vertreten, dass ich an dieser Stelle einfach nicht alle aufzählen kann. Bevor wir losfuhren, gingen wir noch alle geschlossen zur Mahnwache an der Kirche, wo wir Kerzen für die Erdbebenopfer von Japan anzündeten. Diese Aktion wurde von Greenpeace-Aktivisten initiiert.
Heute wollten Alex, Nadine, Sandra und ich zu einer schönen Elbrunde starten. Dieter - ein paar Stunden vorher frisch von Mallorca gelandet - schloss sich uns an und auch Roman, Paul, Peter, Stefan und Hans von Blau-Weiß wollten mit uns gemeinsam die Tour fahren. Als Gastfahrerin hatten wir heute noch Andrea dabei.
Wir fuhren etwas "merkwürdig" Richtung Elbe über Reindorf, Osterberg nach Jesteburg und weiter nach Harmstorf, Ramelsloh und Ohlendorf bis nach Stelle. In Ohlendorf verabschiedeten sich Stephan und Hans und unsere Gruppe schrumpfte ein wenig. Weiter ging es über Fliegenberg bis nach Hoopte - dort verließ uns leider Sandra mangels Zeit. Bis dort hatten wir einen schönen 29er Schnitt und kehrten für eine Kaffeepause am Fähranleger ein. Endlich erlauben die Temperaturen wieder ein Pause an der frischen Luft!
Zurück führte Dieter uns über Laßrönne, Tönnhausen, Pattensen und Holtorfsloh wieder nach Ohlendorf und Ramelsloh und zum Abschluss die "nette" Steigung aus Bendestorf raus.
Heute hatten wir leider wenig "Windliebhaber" dabei, so dass Nadine, Alex und ich uns abwechselnd zu Dieter in den Wind gesellen mussten, was zeitweise ziemlich anstrengend aber sicherlich eine gute Trainingseinheit für uns war.
Fazit: Eine super schöne 1. wirkliche Frühlingstour, die uns allen sehr viel Spaß gebracht hat!

Tourdaten: 93 km, 3:28 Std., 27 km/h, 431 hm

Samstag, 12. März 2011

Samstag 10 Uhr am Taubenweg - und keiner kommt

halt… doch… zwei Gestalten in Mainplan Klamotten haben den Weg dort hin gefunden.
Thorsten und ich (Mike) waren erstaunt, das kein anderer bei so einem schönen Wetter gekommen ist… aber egal… nach kurzer Streckenbesprechung sind wir dann gestartet.
Unsere Route führte uns über das Gewerbegebiet, wo wir den ersten Zwangsstop am gelben Würfel machen mussten, Thorsten hatte leichte Probleme mit seinem Drahtesel, oh sorry, Carbonesel. Die schnelle Hilfe dort war echt super. Aber leider war das knacken an der Kurbel immer noch da.

Über Dibbersen und Emsen sind wir dann nach Sieversen geradelt. Weiter ging unsere Tour auf der Rosengartenstrasse ( 42Ø ) dann Richtung Eversen, Moisburg und dann links weg zum Appelbecker See, wo wir die erste Leistungspause gemacht haben.
Weiter dann über Hollenstedt, Drestedt nach Kakenstorf um dann in Sprötze über die Schwarzwaldroute nach Hause zufahren.

Es war eine schöne, ruhige Tour. Auch wenn wir nur zu zweit waren, hat es mal wieder sehr viel Spaß gemacht und es ist einfach herrlich mal wieder bei Plusgrade zu radeln…

Freitag, 11. März 2011

7. Trainingstag - Königsetappe an der Westküste

Wir hatten uns für heute die absolute Königsetappe an
der Westküste entlang vorgenommen. Der 7. Trainingstag
zeigte seine Spuren, so dass Thomas, Robert, Svend,
Jörn und Hermann uns nur bis kurz vor Santa Maria
begleiteten und das Trainingslager mit einer flachen
Runde über 90 Kilometer beendeten.

Dieter, Olli, Sven, Stephan und ich (Kay) fuhren weiter
an Esgleieta vorbei nach Valldemossa an die schöne
Küstenstraße. An der Küste war das Wetter wesentlich
freundlicher, so dass wir ständig von der beeindruckenden
Aussicht aufs Meer abgelenkt wurden.

In Soller gönnten wir uns
bei 22 Grad eine längere Pause
vor der Kathedrale bei Café, Kuchen und Baguette. Dann
wartete der höchste Anstieg auf unserer Königsetappe
hinauf zum Puig Major. Wir fanden ein gemeinsames
Tempo und kamen als geschlossene Gruppe am Tunnel
an.

Hinterm Tunnel wurden wir belohnt mit der
wunderschönen Abfahrt bis zum Kloster Lluc. Von dort
ging es gewohnt über Pollenca in einem ruhigen Tempo
zurück nach Alcudia. Damit hatten wir die letzten
Kilometer in dem diesjährigen Trainingslager
geschafft. Dunkle Wolken ießen erahnen, dass es am
Samstag nichts mehr wird mit einer geplanten,
wirklich ruhigen, Abschlußrunde.

Samstag wird gepackt und
dann geht es zurück gen
Heimat. Das Trainingslager war ein kompletter
Erfolg. Wir hatten tolles Wetter und haben ein
gutes sportliches Programm abgespult. Dabei hatten
wir als Gruppe den maximalen Spaß. Jetzt freuen wir
uns auf zu Hause und die anstehenden RTFs und die
ersten Rennen.

Dann planen wir unser Trainingslager für 2011. :-)

Tourdaten: 150 km, 2040 Hm, 5:55 Std., 26 km/h

Hier ist die Route bei Bikemap zu finden.

Donnerstag, 10. März 2011

6. Trainingstag - Attacke am Kloster Lluc

Nach dem gestrigen noch anfangs bescheidenen Wetter wurden wir heute von Anfang an mit traumhaftem Sonnenschein und absolut göttlichem Wetter verwöhnt. Angestachelt durch die sensationellen Bedingungen ging es heute zuerst über den Orient und anschließend wieder über Kloster Lluc. Thomas und Jörn entschieden sich heute eine kleinere Runde zu drehen um morgen wieder voll ins Geschehen einzugreifen. Am ersten Anstieg des Tages wurden die Verhältnisse in unserem Fahrerfeld gleich wieder zurecht gerückt. Kay und Dieter waren mal wieder das Maß der Dinge und zeigten dem Rest der Gruppe wo der Hammer hängt.

Am zweiten Anstieg haben sich Kay, Dieter und Sven ein wenig zurück gehalten und die Helden aus der zweiten Reihe konnten auch einmal zeigen, dass sie Radfahren können. Stephan, Olli und Robert nahmen sich Kloster Lluc vor und fuhren von Beginn an nach vorne heraus. Bis fast ganz nach oben teilten sich die drei die Arbeit bis zum Angriff von Olli - Let`s get ready to rumble!!! Stephan und Robert versuchten das Loch gemeinsam zu schließen, doch nur der bärenstarke Robert schaffte es schlußendlich das Loch zu zufahren und im Schlußspurt seine alte Klasse aufblitzen zu lassen.

Ein Bericht von Robert

Tourdaten: 128 km, 4:45 Std., 1.500 Hm, 27,5 km/h

Mittwoch, 9. März 2011

5. Trainingstag - Rauf zum Kloster Lluc

Trotz Ruhetag gestern fühlten sich heute morgen die Beine bei den meisten noch müde an. Wir wollten den 2. Trainingsblock wieder mit einer lockeren 100er Runde beginnen und einigten uns auf eine Runde inkl. dem Aufstieg zum Kloster Lluc. Wolken und Wind begleiteten uns noch am Vormittag, als wir Alcudia verließen.

Über Sa Pobla und Consell
fuhren wir uns ca. 60 Kilometer die Beine wieder frisch, um dann in den schönen Anstieg zum Kloster Lluc einzusteigen. Von der Seite ist der Anstieg sehr gleichmäßig und die Straße ist prima asphaltiert. Wir sind dann auch mit einem höheren Grundtempo in die Steigung gefahren. Nach und nach wurde die Gruppe kleiner und am Ende zeigte wieder Dieter seine derzeitige Klasse und holte sich die Bergwertung an der Tankstelle. Aber auch Robert gewinnt von Tag zu Tag an Form.

Belohnt wurden wir dann
durch stetig besser werdendes Wetter und eine lange Abfahrt bis nach Pollenca. Morgen geht es wieder über Orient in die Berge.


Tourdaten: 105 km, 3:53 Std., 27,5 km/h, 1.101 Hm


Endlich...

Sonnige 15° C, strahlend blauer Himmel. Da konnte mich heute nicht mal der Anflug einer leichten Erkältung davon abhalten mich aufs Rennrad zu schwingen und die Umgebung zu erkunden. Überall kann man schon die ersten Frühlingsboten sehen. Los fuhr ich Richtung Starnberger See und dann durch den Forstenrieder Park nach Schäftlarn. Kaum Autos unterwegs und eine Landschaft die man sich schöner nicht vorstellen kann. Durch sanfte Hügel schlängelt sich die Straße gen Süden. Durch Wangen fuhr ich nach Leutstetten. Schöner kann es nicht sein. Im Wald das Schattenspiel der Sonne in den Bäumen auf den Höhenlagen ein endloser Blick über das weite Land. Auch wenn das jetzt kitschig klingt - ja so schön war es auch. Durch das Mühltal fuhr ich zurück nach München. So schön wie der Seevetrail nur eine breite gut Asphaltierte Straße und der Fluß war auch etwas breiter. Den Abzweig nach Kloster Andechs ließ ich heute mal links liegen. Nächstes mal...Mädels ihr seid immer herzlich eingeladen - ein besseres und schöneres Training (und Urlaub) kann ich mir momentan nicht vorstellen.
Tourdaten: 44.37km, 238 hm, Fahrzeit 2 Std. Schnitt: 22.5

Dienstag, 8. März 2011

Heute ist Ruhetag

Das Training der letzten 4 Tage steckte uns heute ganz schön in den Beinen. Nach einem gestrigen Teamabend in Palma wurde der Tag individuell gestaltet. Einige fuhren ein paar Radläden ab oder schauten sich die eine oder andere Ecke der Insel an.

Beliebt war auch der Spa Bereich des Hotels. Massage, Sauna und Ruhebereich sorgten für Erholung der müden Knochen.

Am späten Nachmittag ermöglichte Sven uns einen Besuch auf der Bodegas Ca´n Vidalet. Vielen Dank für die Einladung. Wir haben nach der Verköstigung Wein nach Hause bestellt.

Morgen wartet der Beginn des 2. Trainingsblocks. Das Wetter ist wieder rauher geworden. Heftiger Wind wird uns das Training erschweren. Wir werden uns langsam den höheren Bergen näheren. Wir planen einen Runde zum Kloster Lluc.

Montag, 7. März 2011

1. Trainingsblock beendet !

Auf Wunsch eines einzelnen Bianchi Fahrers ging es heute bereits um 10:30 los. Obwohl allen die Belastungen der vergangenen Tage in den Knochen steckte, ging es heute auf die "Königsetappe" des ersten Trainingsblocks.

Das Wetter war tatsächlich noch ein bisschen besser: Strahlend blauer Himmel, Sonne pur, Temperaturen von durchschnittlich 16°C und wenig Wind. Der steigerte sich erst bei der Rückfahrt zu spürbarem Gegenwind.

Unser Weg aus Alcudia
heraus führte gen Osten nach Can Picafort. Hinter dem Ort ging es südlich über das "Riffelblech" nach Petra. Dort trennten sich Robert, Hermann, Jörn und Svend; sie wollten eine ruhigere 3 Stunden Runde fahren. Wir anderen fuhren weiter die unendliche Gerade nach Felanitx. Dort durfte der obligatorische Abstecher in Thomas Lieblingsfahrradladen nicht fehlen.

Nach dieser kurzen Pause ging es weiter zum Höhepunkt der Tour: dem Sant Salvador. 327 hm Aufstieg mit durchschnittlich 7,2 % Steigung auf die absolute Höhe von 488 Metern. Da Kay den Grippebedingten Drehzahlbegrenzer abgeschaltet hat, war er heute als erster oben.

Nach der rasenden Abfahrt
ging es weiter Ostküste. Via Portocolom mit hohem Tempo weiter bis nach Poto Christo. Dort gab es die wohlverdiente Mittagspause im Restaurant am Hafen. Die Baguettes mit Serrano waren zwar nur halb so groß wie gestern, aber dafür doppelt so teuer; die Aussicht wird hier mit bezahlt.

Nach der Pauese warteten noch 60 km Heimweg auf uns, die wir etwas ruhiger angingen.
Durch wunderschöne Landschaft fast ohne Orte ging es zurück zur Küstenstraße Richtung Alcudia. Olli nutzte eine steile Abfahrt mit abschließender 90°-Kurve für einen Abstecher in die Natur. Er zeigte aber eine gute Fahrtechnik auf dem Acker.

An dieser Stelle sei noch einmal Thomas gedankt, der wie immer ein hervorragender Guide war und tolle, verkehrsarme Wege in schönster Landschaft findet.

Wir alle waren ziemlich kaputt als wir wieder im Hotel waren und freuen uns auf den morgigen Ruhetag.

Die Tour: 5:15 h ; 144 km ; 1500 hm .